Was ist GMX?
GMX (ursprünglich „Global Message eXchange“) startete 1997 in München als einer der ersten kostenlosen E-Mail-Dienste in Deutschland. Aus dem Postfach wurde ein Internetportal mit Nachrichten, Cloud-Speicher und zahlreichen Zusatzangeboten. Ein soziales Netzwerk im engeren Sinn war GMX nie; zeitweise gab es aber einen eigenen Messenger, der auch Nachrichten aus Netzwerken wie StudiVZ oder Wer-kennt-wen bündelte.
Geschichte in Stationen
- 1997Gründung in München.
- 1998Gründung der GMX GmbH; 1&1 steigt mit 50 Prozent ein.
- 1999GMX erreicht 1 Million Nutzer, 2002 sind es 10 Millionen.
- 2007Start des GMX MultiMessenger, der mehrere Chat-Dienste in einem Programm bündelt.
- 2013GMX, WEB.DE und die Telekom starten am 9. August die Initiative „E-Mail made in Germany“ für verschlüsselte Übertragung.
- 2014Ab Anfang des Jahres nur noch verschlüsselte Verbindungen; am 1. Dezember wird der MultiMessenger abgeschaltet.
- 2019Zwei-Faktor-Authentisierung wird eingeführt.
- 2026Im Mai führt GMX KI-Funktionen wie Zusammenfassungen und Schreibhilfen ein, die laut Anbieter auf deutschen Servern laufen.
Alte Profile, Fotos und Daten
Bei kostenlosen FreeMail-Postfächern darf GMX laut AGB nach sechs Monaten ohne Login (per Browser, Mail-App oder E-Mail-Programm) die gespeicherten Nachrichten und Dateien löschen; nach einem Jahr Inaktivität darf die E-Mail-Adresse freigegeben und neu vergeben werden. Vorher verschickt GMX eine Warnung, die von noreply@system.gmx.net kommt. Wer ein altes Postfach sucht, sollte sich deshalb möglichst bald auf gmx.net einloggen; ist der Inhalt bereits gelöscht oder die Adresse neu vergeben, lässt sich das nicht rückgängig machen.
GMX heute
GMX bietet 2026 das kostenlose, werbefinanzierte FreeMail-Postfach sowie die werbefreien Tarife ProMail (3,99 Euro/Monat) und TopMail (6,49 Euro/Monat) an. Dazu kommen Cloud-Speicher, Nachrichten, Spiele sowie DSL- und Mobilfunktarife. Die Adresse gmx.de leitet auf gmx.net weiter; gmxgmx.de gehört nicht zu GMX.
Alternativen
- WEB.DEKostenloser deutscher E-Mail-Dienst aus demselben Konzern mit ähnlichem Funktionsumfang.
- mailbox.orgKostenpflichtiger, werbefreier E-Mail-Anbieter aus Berlin mit Schwerpunkt auf Datenschutz.
- PosteoWerbefreier Berliner E-Mail-Dienst, der anonym nutzbar ist und über Abo finanziert wird.
- Proton MailSchweizer E-Mail-Dienst mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung und kostenlosem Basistarif.
Häufige Fragen
Ist gmxgmx.de die richtige Adresse für GMX?
Nein, die Domain gmxgmx.de gehört nicht zu GMX und ist nicht erreichbar. Das offizielle Portal ist gmx.net, die Adresse gmx.de leitet dorthin weiter; für Österreich und die Schweiz gibt es gmx.at und gmx.ch.
Was kostet GMX?
Das Postfach FreeMail ist kostenlos und durch Werbung finanziert. Die werbefreien Tarife kosten 3,99 Euro (ProMail) bzw. 6,49 Euro (TopMail) im Monat, bei einer ersten Laufzeit von 13 Monaten und einem kostenlosen Testmonat.
Wird ein ungenutztes GMX-Postfach gelöscht?
Bei FreeMail ja: Nach sechs Monaten ohne Login darf GMX die Inhalte löschen, nach einem Jahr darf die Adresse neu vergeben werden. Ein Login per Browser, App oder E-Mail-Programm genügt, um das zu verhindern.
Ist GMX ein soziales Netzwerk?
Nein. GMX ist ein E-Mail- und Internetportal. Der frühere GMX MultiMessenger, der auch Nachrichten aus sozialen Netzwerken anzeigte, wurde Ende 2014 eingestellt.
Unser Eintrag von 2019
So haben wir GMX im Jahr 2019 beschrieben. Manche Angaben sind überholt – den aktuellen Stand findest du weiter oben.

GMX (Global Message eXchange) wurde 1997 gegründet und ist vor allem durch seinen kostenlosen E-Mail-Services bekannt. Diverse Dienste unterstützen die tägliche Kommunikation mittels Text-, Bild- und Video. Das Internetportal Gmx bietet weiterhin kostenpflichtige Inhalte wie Hosting oder Mobilfunkverträge, aber auch diverse kostenfreie Angebote wie Online-Spiele oder Messenger-Service. Seit Anfang 2014 hat der Anbieter seine gesamte E-Mail-Kommunikation ausschließlich auf SSL umgestellt.